In der neuen Phase der Umstellung der Stahlindustrie auf High-End-Fertigung und schlanke Produktion wirkt sich die Stabilität des Flüssigkeitsstands in der Brammenkokille direkt auf die Qualität der gegossenen Knüppel und die Kontinuität der Stranggussproduktion aus. Getreu der Philosophie „Lean Manufacturing vertiefen, die Grundlagen festigen, pragmatisch und realistisch sein und Fortschritt bei gleichzeitiger Wahrung der Stabilität anstreben“ konzentrierte sich das Stahlwerk auf die technischen Herausforderungen bei der Kontrolle von Schwankungen des Flüssigkeitsstands in Brammenformen und organisierte systematische Forschungsanstrengungen. Im Hinblick auf die stabile Kontrolle des Flüssigkeitsstands der Brammenkokille integrierte und optimierte die Anlage relevante Steuerungstechnologien aus vier Dimensionen: Erkennung des Flüssigkeitsstands, Gießprozess, schützende Schlackenleistung und betriebliche Standardisierung. Dies hat zur ersten Erforschung eines technischen Wegs für eine hochstabile Steuerung des Flüssigkeitsniveaus der Brammenkokille geführt und den Grundstein für weitere Verbesserungen der Oberflächenqualität des Knüppels und der Stabilität des Stranggusses gelegt.
Das Werk optimierte außerdem das System zur Erkennung und Steuerung des Flüssigkeitsstands und untersuchte Möglichkeiten zur Verbesserung der Reaktionsgenauigkeit und der Anti-{0}}Fähigkeiten. Um Probleme wie große Schwankungen des Flüssigkeitsstands in der Brammenkokille und Verzögerungen bei der Reaktion der Steuerung anzugehen, verbesserte das Stahlwerk sein automatisches Kontrollsystem für den Flüssigkeitsstand in der Brammenkokille durch die Einführung eines hochauflösenden Wirbelstromsensors, der die Erfassungsfrequenz des Flüssigkeitsfüllstandssignals und die Fähigkeit zur Vermeidung von Schlackenstörungen verbesserte. In der Zwischenzeit wurde der Servoaktuator fein kalibriert, die PID-Steuerungsparameter optimiert und ein vorläufiges Verbindungsregelungsmodell für die „Änderungsrate des Flüssigkeitsstands - Stopperhub - Anpassung der Gießgeschwindigkeit“ erstellt. Der Probebetrieb zeigte, dass die Reaktionszeit der Flüssigkeitsstandsregelung verkürzt wurde und der Schwankungsbereich des Flüssigkeitsstands im Kristallisator einen abnehmenden Trend zeigte, wodurch wertvolle Erfahrungen für einen stabilen Guss unter Bedingungen hoher Gießgeschwindigkeit gesammelt wurden.